Mittelschule Oberstdorf

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am 28.07.2017 von Müller, Christoph

Rektor Sedlmair geht in Ruhestand

Verabschiedung Sedlmair

Eine Ära geht zu Ende Rektor Sedlmair der Mittelschule Oberstdorf wird nach 40 Jahren Lehramt und als Schulleiter in die wohlverdient Pension verabschiedet.

Nie mehr Schule und nie mehr Ferien für Sportfreak Sedlmair
Rektor der Mittelschule Oberstdorf wird mit fröhlicher Feier in den Ruhestand verabschiedet
Oberstdorf
Nach 40 Jahren im Lehramt , dabei seit 2001 als Rektor der Mittelschule Oberstdorf , ist Herbert Sedlmair jetzt in den Ruhestand verabschiedet worden. „Keine Schule mehr, aber auch nie mehr Ferien“ heißt es nun für den Immenstädter der mit viel Humor, kleinen und großen Überraschungen in der Aula mit der Schulfamilie und vielen Weggefährten seinen Ausstand feierte. Die Laudatio auf den „Beatlesfan, Sportfreak und English-Speaking-Man“ hielt Konrektor Stephan Knoll. Den Rektor Sedlmair teile er auf in drei Segmente. Zum einen sei er immer die Sportler gewesen, der auch seine Schüler für Bewegung begeistern wollte. So sei es Sedlmair zu verdanken gewesen, dass die Mittelschule beim Bezirksentscheid im Shorttrack teilnehmen durfte, dass sie als eine von nur zwei Mittelschule in ganz Bayern zur Partnerschule des Wintersports erhoben wurden und seither ein hervorragendes Verhältnis zum Sportinternat in Oberstdorf pflegt.
Sedlmair sei aber auch ein Schulentwickler gewesen, der zur Gründung des Schulverbundes mit Hindelang und Sonthofen beigetragen habe. Unter seiner Ägide seien die Schulpartnerschaften mit der Firma Geiger und dem Parkhotel Frank aufgebaut worden. Der Förderverein habe sich auf seine Initiative hin gegründet. Schließlich aber habe Sedlmair als Chef der Schule auf die Eigenständigkeit der Lehrer gebaut und viel Vertrauen geschenkt. „Er war immer einer von uns, nie einer über uns“, betonte Knoll. Ein offenes Ohr hatte er auch stets für die Schüler, habe manch vermeintlich Gescheitertem ein Zuhause geboten und eine zweite, dritte oder auch vierte Chance gegeben.
Schulamtsrat Paul Mögele erinnerte an die Umwege, die Sedlmair letztlich in den Lehrerberuf geführt haben. Angefangen hatte er nämlich als Maschinenschlosser in Augsburg. Damals werde er wohl gelernt haben, dass Millimeterarbeit oft weiter führe als mit der Brechtsange vorzugehen, vermutete Mögele. Sedlmair habe sich engagiert bei der Berufswahloffensive und für den Erhalt der kleinen Hauptschulen und die Einführung des M-Zuges gekämpft. Ohne ihn hätte es keine Partnerschule des Wintersports gegeben. Heute präsentiere sich die Mittelschule Oberstdorf, auch dank des gewinnbringenden Fachlichen und personellen Austausch im Schulverband, sehr modern.
Für den Schulverband mit den Hörnerdörfern, den es seit 1968 gibt, sprach Oberstdorfs Bürgermeister Laurent Mies von Sedlmair als „ einen von Werten getragenen Lehrer“. Oft hatte er „die besseren Ideen“, die er mit größtmöglicher Leidenschaft verfolgte, so Mies. Auch wenn er damit manchmal scheiterte wie mit dem Vorschlag Grund –und Mittelschule an einem gemeinsamen Standort unterzubringen. Für Sedlmair sei die Idee das Optimum geblieben. Abschiedsworte und Geschenke gab es auch von der Bezirksvorsitzenden des Bayerischen Lehrerverbandes , Gertrud Nigg-Klee und den Elternvertretern Oliver Krutsch und Mark Kubitz.
Der angehende Pensionär fühlte sich nach so viel Lob dann doch geschmeichelt. Er betonte, dass er trotz vieler Weggabelungen in seinem Leben wieder den Beruf des Lehrers ergreifen würde. An den Mittelschulen werde tolle, wichtige pädagogische Arbeit geleistet. „Es muss nicht immer das Gymnasium sein“, warb er für den Lehrerjob an Mittelschulen. Schulpolitisch seien gewisse Dinge unumkehrbar, räumte er ein. Aber es werde ihm nie in den Kopf gehen, dass man Kinder an bayerischen Schulen bereit mit zehn Jahren aussortiert in Gewinner und Verlierer.
Seinen Stellvertreter Stephan Knoll lobte er als eine gute Ergänzung und Stütze. Darum freue es ihn besonders, dass der Konrektor mit hoher Wahrscheinlichkeit zu seinem Nachfolger ernannt werde. “Also wird es nach den Ferien keinen Stillstand geben, sondern volle Kanne weitergehen“, prophezeite er schmunzelnd seiner Schulfamilie. wir

Danke an die Allgäuer Zeitung für die Überlassung diese Berichtes!

am 26.07.2017 von Müller, Christoph

Abschlussfeier 2017

Klassenbeste 2017

"Iss und trink und geh deinen Weg" unter diesem Motto stand die diesjährige Abschlussfeier der Mittelschule Oberstdorf im Haus Oberstdorf, bei der 30 Schüler der 9. Klassen und 21 Schüler der 10. Klasse aus der Schule verabschiedet wurden.

"Iss und trink und geh deinen Weg"

Zum Abschluss gab es einen nachdenklichen und stimmungsvollen ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche und im Anschluss einen festlichen Abend im Haus Oberstdorf.
Die Schüler bedankten sich mit vielfältigen Beiträgen für die Zeit in der Schule. Viele gute Ratschläge und Ideen für die Zukunft gaben die Redner den Entlassschülern mit auf dem Weg. Bürgermeister Mies stellte den Beitrag der Eltern in den Mittelpunkt seiner Rede, Schulleiter Sedlmair forderte die Absolventen zum politischen Engagement auf, Oliver Krutsch bestärkte die Schüler darin, ihren Interessen zu folgen.
Mit musikalischen Einlagen, Sketschen und Präsentationen wurde der Abend aufgelockert. Mit der Zeugnisvergabe und der Ehrung der besten Absolventen klang der harmonische und kurzweilige Abend im Haus Oberstdorf aus.

Bild: MS Oberstdorf
v.l.n.r.
Die Schulbesten der 10. Klassen: Milena Cop, Otto Burlefinger, Matteo Bachmid
Die Schulbesten der 9. Klasse: Mick Bracker, Anna Berktold, Pia Vachenauer

am 23.07.2017 von Müller, Christoph

Wilhelm-Geiger-Förderpreis

Wilhelm-Geiger-Förderpreis 2017

"Fördern und anerkennen" SchülerInnen der Mittelschule Oberstdorf erhalten für besonders gute Leistungen den Wilhelm-Geiger-Förderpreis.

Seit mehr als 20 Jahren zeichnet die Geiger Unternehmensgruppe jährlich die besten Oberstdorfer SchülerInnen der Mittelschule und des Gymnasiums aus.

am 22.07.2017 von Müller, Christoph

Oberstdorfer Schülerinnen und Schüler engagieren sich

Zeugnisübergabe FSSJ 2017 MSO

Acht Schüler der MSO nehmen erfolgreich am FSSJ teil.

Auch im Schuljahr 2016/2017 hat die Freiwilligenagentur Oberallgäu das Projekt „Freiwilliges Soziales Schuljahr (FSSJ)“ organisiert und begleitet.
8 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Oberstdorf haben sich beteiligt. Über den Zeitraum eines ganzen Schuljahres haben sie sich in ihrer Freizeit wöchentlich zwei Stunden lang engagiert – ehrenamtlich!

Die Jugendlichen der 8. Klassen leisteten ihre Einsätze in ganz unterschiedlichen Einrichtungen, wie den Seniorenheimen, dem Skiclub, THW und den Kindergärten.

Dabei haben sie vielfältige Erfahrungen gesammelt und hatten einen praktischen Ausgleich zu den theoretischen Schulanforderungen. Ziel war es, 80 Stunden zu erreichen – einige Jugendliche haben jedoch weit mehr geschafft.

Noch vor den Sommerferien erhielten sie für ihr freiwilliges Engagement von der Freiwilligenagentur Oberallgäu ausführliche Arbeitszeugnisse, die einen Baustein für den weiteren schulischen oder beruflichen Weg der Jugendlichen darstellen. Auch
3. Bürgermeister Gerhard Schmid und Konrektor Stephan Knoll gratulierten den Schülerinnen und Schülern zu ihrer Leistung. Bei der feierlichen Zeugnisübergabe in der Schulaula dankten sie den Jugendlichen und zollten ihnen Respekt für ihr Durchhaltevermögen. In einer immer egoistischeren Welt auch mal an andere zu denken, zu verändern, und zu helfen, auf das können sie stolz sein!

Als kleine Anerkennung verteilte Gerhard Schmid Süßigkeiten und Gutscheine für die Sommerrodelbahn.

Das Projekt FSSJ wird auch im Schuljahr 2017/2018 wieder angeboten.
Mehr Infos dazu im Internet unter www.freiwilligenagentur-oa.de oder telefonisch unter 08321 6076213.

Mehr erfahren
am 02.06.2017 von Müller, Christoph

Faschingsfeier 2017

Faschingsfeier Tutoren

Dieses Jahr organisierten die Tutoren aus den 9. Klassen eine Faschingsfeier für die 5. und 6. Klassen.

Die verkleideten Schülerinnen und Schüler erlebten ein buntes Programm mit verschiedenen Stationen, Mohrenkopf-Wettessen, Polonaise durch das Schulhaus, Krapfen-Essen und Tanzen zu lauter Faschingsmusik.

am 09.05.2017 von Müller, Christoph

"Institution" mit großem Organistationstalent verlässt die MSO

Verabschiedung Bickel Michael

Mit dem Zwischenzeugnis verabschiedete sich nach 40 Dienstjahren Michael Bickel vom aktiven Schuldienst. Bickel war eine "Institution" an der Mittelschule Oberstdorf und hat Generationen von Schülern geprägt.

Die Vermittlung der Heimatverbundenheit und des Brauchtums lagen ihm besonders am Herz. Sein sportliches Engagement ermöglichte vielen Schülern im Rahmen der Schulsportwettbewerbe das Rodeln im Eiskanal am Königssee.
Viele Jahre war er Bezirksobmann an den Schulen im Regierungsbezirk Schwaben.
Sein Organistationstalent bewies er auch immer wieder bei der Durchführung von Schulsportveranstaltungen und bei vielen internationalen Wettkämpfen des Skiclubs Oberstdorf.

In seinem Ruhestand will Bickel sich verstärkt seinen Enkeln widmen und weiter ehrenamtlich bei Sportveranstaltungen in Oberstdorf helfen.

am 09.05.2017 von Müller, Christoph

Bewerbungstraining mit den Schülern der 9. Klassen!

Rotary

Was muss rein ins Bewerbungsschrei­ben? Wie bereite ich mich auf ein Vorstellungsge­spräch vor? Wie überzeu­ge ich mein Gegenüber, dass ich der richtige Be­werber für den, Ausbil­dungsplatz bin?

Die Ant­worten auf all diese Fragen standen im Mittelpunkt ei­nes Bewerbungstrainings des Rotary Clubs in der Mittelschule Oberstdorf.

Für die Mittelschul-Absol­venten der Jahre 2017 und 2018 stand zunächst Un­terricht der etwas anderen Art auf dem Programm:
einmal aus erster Hand er­fahren, was aus Sicht eines Arbeitgebers eine "gute" Bewerbung ist, und was der Chef beim Vorstellungsgespräch von seinem Gegenüber erwartet, war für die knapp 50 Neuntklässler eine neue Erfahrung.
"Mit diesem Wissen aus Sicht der Einstellenden erhöhen sich die Chancen unserer Schüler auf einen Ausbildungsplatz", freute sich Rektor Herbert Sedlmair. Im eigentlichen Bewer­ bungstraining ging es dann praxisnah-zu: in Rollenspielen mit "echten" Arbeitgebern wur­den Vorstellungsgesprä.che geübt. In den Tagen zuvor hatten die Schüler der 9. Klassenda­ für eigens Bewerbungsschreiben verfasst. Die Rolle des Arbeitgebers übernahmen jeweils Referenten aus den verschiedensten beruflichen Sparten. Für die Teilnehmerwertvoll: jedes Gespräch wurde in Kleingruppen durchgeführt und individuell reflektiert, sowohl von den Arbeitgebern als auch durch die anderen Schüler. Bereits seit 2007 führt der Rotary Club Oberstdorf-Kleinwalsertal die jährliche Aktion durch. Das Projekt "Starthilfe für Mittelschü­ler" soll die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz durch praxisnahe Quali­fizierung erhöhen und die Zahl der Jugendlichen ohne Job reduzieren helfen. "Unsere be­rufliche Kompetenz, unser Erfahrungsschatz und unser Netzwerk prädestinieren uns, junge Schulabgängertu unterstützen", sagte der Präsident des Rotary Clubs Oberstdorf,John Kohl.
Unser Foto zeigt dieReferenten-Mannschaft mit (hintere Reihe von links) Peter Schmidt,
Herbert Fritz, [osef Prlmbs, Alexander Flick, Anton Obermaler und Dieter linka, sowie
(vorne von links) Simone Balzert Eßt Michael Eß und Hubert Zimmermann.