Mittelschule Oberstdorf

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am 30.11.2017 von Schacht, Christina

Politik hautnah – Oberstdorfer Schüler im Bayerischen Landtag

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Politik hautnah – Oberstdorfer Schüler im Bayerischen Landtag Einen ganz besonderen Tag durften Schüler der Mittelschule Oberstdorf im Bayerischen Landtag in München erleben.

Die beiden Klassen 9cm und 10am waren eine von sieben bayerischen Schulgruppen, die dieses Jahr zu einem Planspiel in das Maximilianeum geladen waren. Mitarbeiter des Politikwissenschaft-Lehrstuhls der Ludwigs-Maximilians- Universität hatten gemeinsam mit der Pädagogischen Betreuung ein umfangreiches Programm für die Schüler vorbereitet.
So wurde jedem Schüler die Rolle eines fiktiven Politikers zugeordnet und anhand dieser Rollenbeschreibung erfolgte dann auch eine Einteilung in die vier im Landtag vertretenen Parteien. Nun galt es einen Gesetzesentwurf zum Verbraucherschutz in Fraktions- und Ausschusssitzungen durchzuarbeiten und zur Abstimmungsreife zu bringen. Diese Sitzungen fanden in den Originalräumlichkeiten statt und boten so eindrückliche Einblicke in die Parlamentsarbeit. Auch eine konstituierende Sitzung im großen Plenarsaal, die ebenso von den Schülern selbst geleitet werden musste, gehörte zum Programm. Begleitet und angeleitet wurden sie dabei jeweils durch Studenten der LMU.
Nach der Abstimmung über den eigenen Gesetzesentwurf kam es dann auch noch zu einem Treffen mit Oberallgäuer Abgeordneten im Landtag. Thomas Gehring (Bündnis 90 / Die Grünen) und Leopold Herz (Freie Wähler) nahmen sich Zeit für die ausgiebigen Fragen der Jugendlichen und konnten ihnen dadurch ihr „Alltagsgeschäft“ umfassend erklären und greifbar machen.
Und das sagen die Schüler zu dem Ausflug:
Anna Braxmair:
Das Rollenspiel fand ich insgesamt sehr interessant, da man die ganzen Schritte erleben konnte bis ein neues Gesetz beschlossen wird.

Theresa Schöll:
Ich fand das Planspiel sehr gut, weil man sich fühlte wie ein echter Politiker und sich jetzt auch vorstellen kann, was ihre Aufgaben sind und wie sie sich bei ihrer Arbeit fühlen.

Benedikt Helm:
Die Betreuung durch die Studenten fand ich sehr gut, weil sie alles ausführlich erklärt haben und bei Fragen immer geholfen haben.

Tamara Gross:
Das Thema des Gesetzesentwurfs war für mich anfangs schwer zu verstehen, aber man konnte sich sehr gut in das Thema hineinversetzen und schließlich war es am Ende sehr interessant.

Linda Weiser:
Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie die beiden Landtagsabgeordneten miteinander diskutiert haben. So haben wir einen kleinen Einblick bekommen, wie es wirklich abläuft.

Amina Haj Rashed:
Es war ganz toll das Maximilianeum von innen zu sehen.

Ben Tenzer:
Ich fand den Ausschuss, in dem ich Vorsitzender war sehr interessant. Ich durfte sogar eine Rede halten, obwohl ich das noch nicht allzu oft gemacht hatte.

Bernadette Burlefinger:
Sehr gut gefallen hat mir, dass wir in den Räumen diskutiert haben, wo die richtigen Abgeordneten normalerweise sitzen.

Judith Schraudolf:
Am besten hat es mir gefallen, als wir in den Ausschüssen und Fraktionen gearbeitet haben. Hier durften wir wie die echten Politiker auch die Mikrofone benutzen.

Christina Schacht
28.11.2017